Anzeigen
Metallbau Modi GmbHMetallbau Modi GmbH
Menü Back
Anzeigen
Elektroniker (m/w/d) für Betriebstechnik
Bürger GmbH & Co. KG • Crailsheim
Elektroniker (m/w/d) für Gebäudetechnik
Bürger GmbH & Co. KG • Crailsheim
Auszubildende Metallbauer Fachrichtung Konstruktionstechnik (m/w/d)
DuRa Metallbau GmbH • Wendelstein
Jobangebote von Drittanbietern
Stadt Roth
Kirchplatz 4
91154 Roth

http://www.stadt-roth.de

Wappen
Basisdaten
ArtStadt
BundeslandBayern
RegierungsbezirkMittelfranken
LandkreisRoth
Höhe339
PLZ91154
Vorwahl09171
Gemeindeschlüssel09576143
Gliederung30 Gemeindeteile
Websitewww.stadt-roth.de
BürgermeisterAndreas Buckreus
ParteiSPD

Roth (, fränkisch: Roud; früher Roth am Sand und Roth bei Nürnberg) ist die Kreisstadt des mittelfränkischen Landkreises Roth. Die Stadt gehört zur Europäischen Metropolregion Nürnberg.

Geografie

Roth liegt 22 Kilometer südlich von Nürnberg am Zusammenfluss der Flüsse Roth, Rednitz und Aurach in der mittelfränkischen Keuperbucht (vgl. Keuper) am nördlichen Rand des Fränkischen Seenlandes. Früher wurde es deshalb auch Roth am Sand genannt. Vier Kilometer östlich verläuft der Main-Donau-Kanal.

Nachbargemeinden

Die folgenden Gemeinden, die überwiegend zum Landkreis Roth gehören, grenzen an die Kreisstadt. Sie werden im Uhrzeigersinn im Norden beginnend genannt: Schwanstetten, Pyrbaum (Oberpfalz, NM), Allersberg, Hilpoltstein, Heideck, Georgensgmünd, Büchenbach und Rednitzhembach.

Gliederung des Stadtgebiets

Die Stadt besteht aus 30 Gemeindeteilen (in Klammern ist der Siedlungstyp und die jeweilige Einwohnerzahl per 1. Juli 2018 angegeben):

Außerdem gibt es die Wohnplätze Fallhütte, Kauernhofen und Roth Bahnhof. Fallhütte ist im Stadtteil Kiliansdorf aufgegangen, Kauernhofen und Roth Bahnhof im Hauptort Roth. Hasenbruck ist vor der Flutung des Rothsees abgerissen worden.

Es gibt auf dem Stadtgebiet die Gemarkungen Belmbrach, Bernlohe, Birkach (Gemarkungsteil 0), Brunnau (Gemarkungsteil 0), Eckersmühlen, Harrlach, Pfaffenhofen, Rittersbach (Gemarkungsteil 1), Roth, Rothaurach und Wallesau (Gemarkungsteil 1). Die Gemarkung Roth hat eine Fläche von 13,753 km². Sie ist in 7165 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 1919,46 m² haben. In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Stadtteil Obere Glasschleife.

Klima

Roth hat ein humides kühlgemäßigtes Übergangsklima, das weder sehr kontinental noch sehr maritim ausgeprägt ist. Die monatlichen Durchschnittstemperaturen schwanken zwischen 1,4 °C im Januar und 19,2 °C im Juli. Die jährliche Durchschnittstemperatur liegt bei 10,3 °C. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt 693 Millimeter, wobei es im März am trockensten und im Juli am feuchtesten ist. Die Niederschlagsmenge ist etwas geringer als für die geographische Lage üblich. Ursache dafür ist die Lage Roths im Fränkischen Becken; diese schwach ausgeprägte Kessellage hält feuchte Luftmassen vom Stadtgebiet fern.

Geschichte

Mittelalter

Der Ortsname leitet sich vom gleichnamigen Gewässernamen ab, der wohl nach dem roten Gestein des Flussbetts benannt wurde.

Erste urkundliche Erwähnung fand der Ort in den Jahren 1057 bis 1075 unter dem Namen Rote, als der Eichstätter Bischof Gundekar II. dort eine Kirche weihte. Die Vogtei Roth war zu dieser Zeit im Besitz des Domstifts Bamberg. Als Hochstiftsvögte übten die Grafen von Abenberg die Vogteirechte über die Besitzungen des Bamberger Hochstifts in Roth und Umgebung aus. Das unter Dompropst Eberhard I. zwischen 1120 und 1124 verfasste Urbar des Eichstätter Domkapitels nennt in „Růte“ bzw. „Rode“ eine ›curia dominicalis‹.

Mit Friedrich II. starb das Adelsgeschlecht der Abenberger um das Jahr 1200 im Mannesstamm aus, so dass dessen Enkelin Sophia von Raab den Ort Roth über den Erbweg erhielt. Hierüber fiel die Vogtei an die Burggrafschaft Nürnberg, mit der seit 1191/1192 der Gemahl der Sophia von Raab, Friedrich III. von Zollern belehnt war.

Das Adelsgeschlecht derer „von Rot“ lässt sich im Jahr 1245 mit „Conradus de Rote“, Bürger zu Nürnberg, erstmals sicher nachweisen. Der letzte nachweisbare männliche Vertreter dieses Geschlechts ist gegen Ende des 14. Jahrhunderts der in Würzburg ansässige Notar „Heinrici Rot de Nuermberg“.

Seit dem 12. Jahrhundert bestand in Roth wohl ein Markt, zumal in einer Urkunde des Hochstifts Bamberg vom 15. April 1267 von einem „officium Rot“ die Rede ist. In einer Urkunde vom 4. September 1363 wird der Ort erstmals als Stadt bezeichnet. Seit 1349 ist in Roth ein mittelalterliches Leprosorium nachweisbar, das als Sondersiechenhaus bezeichnet wurde. 1887 brannte das Gebäude ab.

Eine Urkunde vom 19. Mai 1375 des Burggrafen Friedrich V. lässt auf den Beginn der Stadtbefestigung schließen. Diese Baumaßnahme hat sich über einen längeren Zeitraum hingezogen, da noch in einer Urkunde vom 11. April 1412 des Burggrafen Friedrich VI. der Stadt Steuern und Zollgebühren zur Finanzierung dringender Bauten, vor allem der Stadtbefestigungen, überlassen werden. Nachdem die Hohenzollern die Burggrafschaft Nürnberg im Jahre 1427 an die Stadt Nürnberg verkauft hatten, wurde Roth Teil des hohenzollerschen Markgraftums Brandenburg-Ansbach.

Eine Stadtordnung wird für das Jahr 1434 nachgewiesen. Danach bestand der Rat der Stadt aus dem markgräflichen Vogt und fünf städtischen Ratsherren. Ab 1480 bestand der Rother Stadtrat aus einem „inneren Rat“, der sich aus 12 Ratsherren zusammensetzte und einem „äußeren Rat“, dem 8 Bürger angehörten.

Mit Regierungsübernahme des Markgrafen Georg von Brandenburg-Ansbach, wurde im gesamten Fürstentum – und damit auch im Oberamt Roth – die Reformation etabliert. In den Jahren 1535–1537 ließ Markgraf Georg in Roth das Jagdschloss Ratibor errichten.

Roth in der Neuzeit

Mit Vertrag vom 16. Januar 1791 trat Markgraf Karl Alexander das Herzogtum Brandenburg-Ansbach an das Preußische Königshaus ab, so dass auch Roth preußisch wurde. Nach dem Sieg Kaiser Napoleons im Dritten Koalitionskrieg musste Preußen auf dessen Druck hin das Markgraftum Ansbach im Schönbrunner Vertrag vom 16. Dezember 1805 an Bayern abtreten, das im Mai 1806 den neuen Besitz inkl. Roth, förmlich übernahm.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Roth 302 Anwesen und außerdem noch kirchliche, kommunale und herrschaftliche Gebäude. Das Hochgericht übte das brandenburg-ansbachische Oberamt Roth aus, die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über alle Anwesen hatte das Stadtrichteramt Roth inne.

Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Roth.

Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde 1808 der Steuerdistrikt Roth gebildet, zu der Obere Glasschleife gehörte. 1811 entstand die Munizipalgemeinde Roth, die deckungsgleich mit dem Steuerdistrikt war. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Pleinfeld (1858 in Landgericht Roth umbenannt) zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Spalt (1919 in Finanzamt Spalt umbenannt).

Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde Roth zur Stadt II. Klasse erhoben. Ab 1862 gehörte Roth zum Bezirksamt Schwabach (1939 in Landkreis Schwabach umbenannt). Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Roth (1879 in Amtsgericht Roth umbenannt), seit 1970 ist das Amtsgericht Schwabach zuständig. Die Gemeinde hatte ursprünglich eine Fläche von 11,923 km². Nach 1900, jedoch vor 1904 wurden Kauernhofen und Roth Bahnhof nach Roth umgemeindet, wodurch sich das Gemeindegebiet auf 13,570 km² vergrößerte. 1932 wurde das Finanzamt Spalt aufgelöst. Seitdem gehört Roth zum Sprengel des Finanzamtes Schwabach. 1923 erhielt der Ort den Zusatz „bei Nürnberg“. 1964 hatte die Gemeinde eine Gebietsfläche von 13,783 km².

Die Stadt wurde früh von der Industrialisierung erfasst und profitierte vom Anschluss an das Netz der Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen, der mit Eröffnung des Bahnhofs Roth am 1. Oktober 1849 erfolgte. Sie war ein Zentrum der Herstellung Leonischer Waren und profitierte vom Trend zum geschmückten Weihnachtsbaum ab dem 19. Jahrhundert.

Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg

1935 verließen die letzten Juden Roth, nachdem das Nazi-Regime zu den damals üblichen Boykottmaßnahmen (in Roth mit Posten von Kindern vor jüdischen Geschäften) aufgerufen hatte und die letzten Juden verkaufen mussten. Auch im Zweiten Weltkrieg prosperierte die Stadt wegen der erhöhten Nachfrage nach Christbaumschmuck, der aus Propagandagründen sogar in den Kessel von Stalingrad eingeflogen wurde.

Im Jahre 1937 wurde auf Bestreben des Reichsluftfahrtministeriums die Otto-Lilienthal-Kaserne gebaut. Im Mai 1938 wurde dort der Flugbetrieb aufgenommen. Im Zweiten Weltkrieg waren in Roth mehrere Jagdgeschwader stationiert. Am 8. April 1945 wurde die Kaserne von den amerikanischen Streitkräften bombardiert und die Stadt kurz darauf am 21. April eingenommen. Gegen Kriegsende verlagerte das Institut für Fleckfieber- und Virusforschung seinen Sitz von Krakau nach Roth.

Historische Einwohner- und Häuserzahlen

;Gemeinde Roth (jeweiliger Gebietsstand)

Jahr Einwohner Häuser Quelle
1818 2361 318
1840 2444 264
1852 2447
1861 2507
1867 2492
1871 2458 294
1875 2604
1880 2872
Jahr Einwohner Häuser Quelle
1885 3456 348
1890 3323 377
1895 3751
1900 4049 505
1905 4826
1910 5307
1919 5030
Jahr Einwohner Häuser Quelle
1925 5581 624
1933 5840
1939 6573
1946 8602
1950 8910 1024
1961 10.281 1532
1970 11.336

;Hauptort Roth

Jahr Einwohner Häuser Quelle
1380 86
1434 111
1531 126
1732 163
1818 2342 314
Jahr Einwohner Häuser Quelle
1840 2436 262
1861 2468
1871 2446
1885 3445 345
1900 4034 443
Jahr Einwohner Häuser Quelle
1925 5571♦ 622♦
1950 8910 1024
1961 10.281 1532
1970 11.268♦
1987 12.292 2621

Eingemeindungen

Am 1. Juli 1971 wurden im Zuge der Gebietsreform in Bayern die Gemeinden Belmbrach und Pfaffenhofen eingegliedert. Am 1. Januar 1972 kamen Bernlohe und Rothaurach sowie Teile der aufgelösten Gemeinde Brunnau und Wallesau hinzu. Am 1. Januar 1973 folgte Harrlach. Teile der aufgelösten Gemeinde Birkach wurden am 1. Januar 1975 eingegliedert. Mit der Eingliederung von Eckersmühlen und Unterheckenhofen (Teil der ehemaligen Gemeinde Rittersbach) wurde die Reihe der Eingemeindungen am 1. Mai 1978 abgeschlossen.

Roth heute

Mit der Gemeindegebietsreform wurden am 1. Juli 1972 die beiden Landkreise Hilpoltstein und Schwabach zum Landkreis Roth zusammengelegt und die Stadt Roth als Sitz der Kreisverwaltung bestimmt. Der Name der Stadt wurde am 13. März 1973 amtlich von Roth b. Nürnberg in Roth geändert. Mit Eröffnung der Lände Roth im Jahre 1987 erhielt die Stadt einen Anschluss an das Bundeswasserstraßensystem.

Einwohnerentwicklung der Stadt Roth

Dargestellt ist hier die summarische Entwicklung der Hauptwohnsitze aller heutigen Ortsteile der Stadt Roth. Zwischen 1987 und 2024 wuchs die Einwohnerzahl der Stadt Roth von 19807 auf 25458 um 5651 Einwohner bzw. um 28,5 %.

Colors =
 id:hellgrau value:gray(0.7)
 id:dunkelgrau value:gray(0.9)

ImageSize = width:740 height:auto barincrement:20
PlotArea = left:40 right:20 bottom:20 top:10
AlignBars = justify
DateFormat = yyyy
Period = from:0 till:26000
TimeAxis = orientation:horizontal
ScaleMajor = gridcolor:hellgrau unit:year increment:5000 start:0
ScaleMinor = gridcolor:dunkelgrau increment:5000 start:0

PlotData=
 color:orange width:15 shift:(20,-4) fontsize:S
 bar:1840 from:start till:4890 text:"4890"
 bar:1871 from:start till:5006 text:"5006"
 bar:1900 from:start till:7137 text:"7137"
 bar:1925 from:start till:8317 text:"8317"
 bar:1939 from:start till:9556 text:"9556"
 bar:1950 from:start till:13159 text:"13159"
 bar:1961 from:start till:15355 text:"15355"
 bar:1970 from:start till:17458 text:"17458"
 bar:1987 from:start till:19807 text:"19807"
 bar:2007 from:start till:24773 text:"24773"
 bar:2010 from:start till:24417 text:"24417"
 bar:2015 from:start till:24819 text:"24819"
 bar:2016 from:start till:25102 text:"25102"
 bar:2017 from:start till:25220 text:"25220"
 bar:2018 from:start till:25593 text:"25593"
 bar:2019 from:start till:25238 text:"25238"
 bar:2020 from:start till:25232 text:"25232"
 bar:2021 from:start till:25165 text:"25165"
 bar:2022 from:start till:25335 text:"25335"
 bar:2023 from:start till:25389 text:"25389"
 bar:2024 from:start till:25458 text:"25458"

Gebäudeverteilung

Gebäude- und Wohnungsbestand am 31.12.2024
Anzahl der Wohngebäude 6.469
Anteil der Gebäude mit 1 Wohnung 69,4 %
Anteil der Gebäude mit 2 Wohnungen 14,5 %
Anteil der Gebäude mit 3 oder mehr Wohnungen 16,0 %
Anzahl der Wohnungen in Wohngebäuden und Nichtwohngebäuden 12.469
Durchschnitt Einwohner je Wohnung 2,04
Durchschnittl. Wohnfläche je Wohnung 101,1 m²

Politik

Stadtrat

In Roth existieren Ortsvereine aller im Stadtrat vertretenen Fraktionen. Zudem gibt es Ortsverbände der Jusos, der Jungen Union und der Grünen Jugend.

Letztmals wurde der 31-köpfige Stadtrat, bestehend aus 30 Stadträten und dem Oberbürgermeister, am 8. März 2026 gewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 56,82 %. Nachfolgend das Ergebnis, die davon abgeleitete Sitzverteilung sowie die sich daraus ergebenden Veränderungen:

Partei / Liste Stimmenanteil 2020 Stimmenanteil 2026 Stimmenanteil +/− Sitze 2020 Sitze 2026 Sitze +/−
CSU 31,47 % 28,62 % − 2,85 9 8 − 1
SPD 19,98 % 22,03 % + 2,05 6 7 + 1
Bündnis 90/Die Grünen 13,12 % 9,48 % − 3,64 4 3 − 1
FDP 3,42 % 0,00 % − 3,42 1 − 1
Die Franken 3,21 % 0,00 % − 3,21 1 (0 seit 04/2025) − 1
Freie Wähler 16,14 % 23,11 % + 6,97 5 (6 seit 04/2025) 7 + 2
Wählergemeinschaft 5,49 % 6,57 % + 1,08 2 2 ± 0
Die PARTEI 4,58 % 5,61 % + 1,03 1 2 + 1
Linke 2,59 % 4,58 % + 1,99 1 1 ± 0

Die Sitzverteilung der letzten Wahlperioden

CSU SPD Grüne WG FW DP Linke Franken FDP Gesamt
2026 8 7 3 2 7 2 1 - - 30 Sitze
2020 9 6 4 2 5 (6) 1 1 1 (0) 1 30 Sitze
2014 10 8 3 2 5 - - 1 1 30 Sitze

Erster Bürgermeister

Der seit dem 16. Januar 2022 amtierende Bürgermeister Andreas Buckreus (SPD) wurde am 8. März 2026 mit einem Stimmenanteil von 61,26 % wiedergewählt. Sein Mitbewerber Alexander Bott von den Freien Wählern errang 27,88 % der Stimmen. Benjamin Weiß von Die PARTEI vereinigte 5,54 % der Stimmen auf sich, Michael Maas von Die Linke bekam 5,32 % der Stimmen.

Wappen und Flagge

;Wappen

;Flagge

Die Gemeindeflagge ist weiß-schwarz.

Städtepartnerschaften

Roth unterhält Städtepartnerschaften mit Racibórz (Ratibor), Oberschlesien, in Polen, wo man eigens einen Roth-Park so benannte, mit Opava (Troppau), ebenfalls Oberschlesien, in Tschechien, mit der niederbayerischen Stadt Regen sowie mit Xinbei (Changzhou) in China.

Bildung, Kultur, Freizeit und Sehenswürdigkeiten

Bildung

:* Volksschule Eckersmühlen (Grundschule 1.–4. Jahrgangsstufe)

:* Volksschule Gartenstraße (Grundschule 1.–4. Jahrgangsstufe mit Mittagsbetreuung)

:* Volksschule Kupferplatte (Grundschule 1.–4. Jahrgangsstufe mit Mittagsbetreuung)

:* Grundschule Nordring (Grundschule 1.–4. Jahrgangsstufe mit Mittagsbetreuung)

:* Grundschule Pfaffenhofen (Grundschule 1.–4. Jahrgangsstufe)

:* Anton-Seitz-Mittelschule (Hauptschule 5.–10. Jahrgangsstufe mit Ganztagsbetreuung)

:* Wilhelm-von-Stieber-Schule – Staatliche Realschule (5.–10. Jahrgangsstufe)

:* Gymnasium Roth (naturwissenschaftlich-technologisches und sprachliches Gymnasium)

:* Sonderpädagogisches Förderzentrum

:* Staatliche Berufsschule

:* Berufsfachschule für Altenpflege

:* Berufsfachschule für Krankenpflege

:* Berufsfachschule für technische Assistenten für Informatik

:* Landwirtschaftsschule

:* Fachschule für Maschinenbau

:* Offizierschule der Luftwaffe in der Otto-Lilienthal-Kaserne

Soziales

Museen

Bauwerke

Freizeit- und Sportanlagen

Medien

Die früher eigenständige Roth-Hilpoltsteiner Volkszeitung unterhält weiterhin ein Redaktionsbüro in Roth und erscheint als Regionalausgabe des VNP.

Religionen

Es bestehen Gemeinden der beiden großen christlichen Konfessionen, eine neuapostolische, eine freikirchliche Gemeinde der Christen Ecclesia und seit 1977 auch eine kleine islamische Gemeinde. Die Zeugen Jehovas versammeln sich im Gemeindeteil Eckersmühlen.

Seit dem 15. Jahrhundert gab es in Roth Juden. Im 17. Jahrhundert bildeten sie eine Gemeinde mit zehn Familien. 1840 gab es in Roth noch 167 Juden, 1925 waren es nur noch 20. 1935 wurde die jüdische Gemeinde schließlich aufgelöst.

Wirtschaft, Verkehr und Infrastruktur

Wirtschaft

Roth besitzt eine gewachsene Infrastruktur. Hervorzuheben sind hier insbesondere die LEONI Kabel GmbH, die NUTRICHEM Diät und Pharma GmbH, die Carl Schlenk AG, die Feser-Joachim Automobil GmbH, Firmengruppe Reithelshöfer, die BHR Baustoffhandel GmbH, die Hans Humpenöder GmbH usw. Daneben sind in Roth auch mehrere kleinere Traditionsunternehmen ansässig, die teilweise seit mehreren Jahrzehnten Teil der Stadt sind. Dazu gehören u. a. die O. Lux GmbH & Co. KG, die Speck Firmengruppe, die Strobel AG, die Firma Bayka oder die Zweirad Müller GmbH & Co. KG. Ferner besaß die Stadt auch seit 1924 eine eigene Brauerei, die Stadtbrauerei Roth, im Rothgrund. Diese wurde aufgrund tiefroter Zahlen 2006 an die Privatbrauerei Hofmühl, Eichstätt abgegeben, welche den Braubetrieb – entgegen vorheriger mündlicher Zusagen – 2007 endgültig stilllegte.

Verkehr

Im Straßenverkehr wird Roth östlich von der Bundesstraße 2 tangiert. Sie führt an Rednitzhembach vorbei zur Anschlussstelle 57 der Bundesautobahn 6 (10,5 km nördlich) bzw. an Röttenbach vorbei nach Pleinfeld (18,5 km südwestlich). Im Stadtgebiet gibt es vier Auffahrten zur B 2. Die Staatsstraße 2220 verläuft über Rothaurach und Kleinabenberg nach Abenberg (9,5 km westlich) bzw. über Eckersmühlen nach Hilpoltstein (9,5 km südöstlich). Die Staatsstraße 2409, die früher die B 2 war, verläuft über Pfaffenhofen und Rednitzhembach zur Anschlussstelle 56 der A 6 (9 km nördlich) bzw. zur B 2 (3,5 km südlich). Die Staatsstraße 2237 verläuft westlich zur Anschlussstelle 55 der Bundesautobahn 9 (9 km östlich) und weiter nach Allersberg (11 km östlich). Die Kreisstraße RH 6 verläuft über Barnsdorf und Bernlohe nach Georgensgmünd (7 km südwestlich). Gemeindeverbindungsstraßen verlaufen nach Büchenbach zur Kreisstraße RH 3 (3,3 km nordwestlich), nach Meckenlohe (3,8 km nordöstlich) und nach Belmbrach (1,3 km südöstlich).

Der Bahnhof Roth liegt an der Bahnstrecke Treuchtlingen–Nürnberg, ist Endpunkt der S-Bahn-Strecke Nürnberg–Roth und Anfang der Bahnstrecke Roth–Hilpoltstein (Gredl), an der auch der Haltepunkt Lohgarten-Roth liegt. Mit Regionalbahn- und Regional-Express-Zügen bestehen vom Bahnhof tagsüber stündliche und teils halbstündliche Verbindungen nach München, im Wechsel über Augsburg oder Ingolstadt. Die S-Bahn der Linie 2 Roth – Nürnberg –Altdorf verkehrt im 20-/40-Minuten-Takt. Die S-Bahn soll zukünftig nach Hilpoltstein verlängert und somit auch der Haltepunkt Lohgarten von der S-Bahn erschlossen werden. Mehrere Stadtbuslinien werden von Röhler Stadt Bus GmbH (RSB) im Auftrag des VGN betrieben und bedienen auch Orte in der Umgebung.

Für die Schwerst- und Schüttgüterabfertigung per Schiff besteht im Industriegebiet Lände Roth ein direkter Zugang zum Europäischen Wasserstraßensystem am Main-Donau-Kanal, Hafen Roth bei MDK KM 90,7 West, der etwa ein- bis zweimal wöchentlich angesteuert wird. 2013 wurden dort mehr als 75.000 Tonnen Güter umgeschlagen. Ein Landungssteg mit Schwimmponton wird nicht regelmäßig bedient.

Der 4 km südlich von Roth gelegene Flugplatz Roth wird derzeit ausschließlich polizeilich, militärisch, für Rettungsaufgaben und vom Fliegerclub Roth genutzt. Der nächstgelegene Verkehrsflughafen ist der 35 km entfernte Flughafen Nürnberg.

Regelmäßige Veranstaltungen

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

In Roth geborene Persönlichkeiten, unabhängig von ihrem späteren Wirkungskreis

Ehemalige Bürgermeister

Weitere Persönlichkeiten

Personen, die in Roth gewirkt bzw. gelebt haben:

Ehrenbürger

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Roth.

Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Informationen zum Lizenzstatus eingebundener Mediendateien (etwa Bilder oder Videos) können im Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen.

Wikipedia® ist eine eingetragene Marke der Wikimedia Foundation Inc.