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Gemeinde Rastede
Der Gemeindedirektor
Sophienstr. 27
26180 Rastede

http://www.rastede.de

Rastede

160pxAbb. 1 Wappen von Rastede
Basisdaten
BundeslandNiedersachsen
Höhe10 m
PLZ26180
Vorwahl04402, 0441, 04454, 04458, 04483
Gliederung27 Ortsteile
Websitewww.rastede.de
BürgermeisterLars Krause (SPD)

Rastede {{IPA|raˈsteːdə}}, auch {{IPA|ʁaˈʃteːdə}} () ist eine Gemeinde im Landkreis Ammerland im Nordwesten von Niedersachsen. Sie befindet sich 12 Kilometer nördlich von Oldenburg und etwa 25 Kilometer von der Nordsee entfernt. Rastede liegt in der Region Weser-Ems. Seit 2011 ist Rastede als Ausflugsort staatlich anerkannt.

Etymologie, Namensvarianten

Etymologisch kennzeichnet „Rode“, „rod(a)“ oder „roth“ einen Rodungsnamen, „Stede“ oder „stedi“ bedeutet Stätte.Historischen Namensvarianten sind Rastede (1059), Radestad (1123), Radestad (1158), Radestad (1190), Rarstad (1202), Rastede (1237), Rastede (1290), Radstede (1407), Rastede (1420), Radstede (1424), Rastede (1458), Rastede (1630)

Wappen und Flagge

Das Gemeindewappen zeigt auf gelbem (goldenem) Schildergrund oben einen schreitenden roten Löwen, darunter zwei rote Zick-Zack-Balken.Die Farben der Flagge sind blau-rot; sie zeigt als Symbol das Wappen.

Geografie

Rastede liegt am Ostrand der Oldenburger Geest, die auf dem Gemeindegebiet in die Wesermarsch übergeht.

Gemeindegliederung

Zur Gemeinde Rastede gehören die folgenden 27 Ortsteile:

Tabelle Ortsteile:
Rastede I Rastede II Leuchtenburg Hostemost
Südende I Südende II Kleibrok Delfshausen
Kleinenfelde Neusüdende I Neusüdende II Hankhausen I
Hankhausen II Loy Lehmdermoor Barghorn
Wahnbek Ipwege Ipwegermoor Hahn-Lehmden
Nethen Bekhausen Wapeldorf Heubült
Rastederberg Liethe Lehe  

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden sind Wiefelstede (Landkreis Ammerland) im Westen, Varel (Landkreis Friesland) im Norden, Jade (Landkreis Wesermarsch) im Nordosten, etwas östlicher Ovelgönne (Landkreis Wesermarsch), Elsfleth (Landkreis Wesermarsch) im Südosten und die kreisfreie Stadt Oldenburg im Süden.

Varel (20 km)
Jade (15 km) Ovelgönne (26 km)
Wiefelstede (8 km) Windrose Elsfleth (25 km)
Oldenburg (Oldb) (16 km)

Die Entfernungsangaben sind ungefähre Angaben und beziehen sich auf die Entfernung bis zum Orts-/Stadtzentrum.

Flächennutzung

Flächennutzung 2019
Nutzung Fläche in ha
Gebäude- und Freifläche 1.308,44
Erholungsfläche 168,00
Verkehrsfläche 679,63
Waldfläche 1.421,50
Wasserfläche 207,89
Landwirtschaftsfläche 8.464,78
Betriebsfläche 32,88
Flächen anderer Nutzung 23,31
Gesamtfläche 12.306,43

Die Flächennutzungstabelle rechts macht den hohen Anteil der Landwirtschaftsflächen an der Gesamtfläche Rastedes deutlich. Mit knapp 70 Prozent übertrifft Rastede deutlich den bundesrepublikanischen Durchschnitt von 52 Prozent. Grund hierfür sind vor allem die weiten, sehr dünn besiedelten Niederungsgebiete im Norden und Osten der Gemeinde, die vorwiegend als Grünland genutzt werden. Die Wohn- und Gewerbegebiete konzentrieren sich dagegen entlang der Hauptverkehrsachsen auf dem höher gelegenen Geestrücken, der ungefähr in nord-südlicher Richtung verläuft.

Geschichte

Das Mittelalter

Die Geschichte des Ortes Rastede beginnt im Hochmittelalter 1059 mit der Kirchengründung durch Graf Huno von Rustringen. Das Stiftungsdatum der St.-Ulrichs-Kirche gilt als das Gründungsdatum Rastedes, da es die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde und vieler zu ihr gehörender Siedlungen und Einzelhöfe ist. Im Jahr 1091 wurde nur wenige Hundert Meter von der Kirche entfernt ein Benediktiner-Kloster gegründet. Fünf Jahre später erhielt dieses Kloster eine Klosterkirche. Rastede hatte in dieser Zeit eine herausragende Stellung in der Region. Diese Stellung basierte einerseits auf der religiösen bzw. kirchenpolitischen Stellung, andererseits auf den verkehrstechnischen und geologischen Gegebenheiten.

Das Kloster Rastede wurde von seinem Stifter reich mit Besitztümern beschenkt. So verfügte es nicht nur über Ländereien in und um Rastede, sondern auch über große Flächen in ganz Norddeutschland und Westfalen. Durch den zu zahlenden Zehnt und die daraus resultierende materielle Unabhängigkeit wurde das Kloster Rastede schnell zu einem geistigen Zentrum in Norddeutschland. Eine günstige Verkehrsanbindung verhalf dem Ort zu weiterem wirtschaftlichen Aufschwung. Rastede lag an der Friesischen Heerstraße, einem strategisch wichtigen Militär- und Handelsweg zwischen Bremen und Friesland. Der Rasteder-Wiefelsteder Geestrücken war für die Anlage einer Straße, anders als das Marschland, besonders geeignet.

Das Kloster wurde zum Hauskloster der Grafen von Oldenburg, die teilweise auch in Rastede wohnten und sich entsprechend in klösterliche Angelegenheiten einmischten. Das hatte negative Folgen für die Mönche und für die Entwicklung des Ortes. So lebte der berüchtigte Raubgraf Gerd der Mutige im Kloster und ließ es 1476 sogar zu einer Festung ausbauen. Die Bauern litten unter den Raubzügen des Grafen. Gerds Opfer kamen, von Rachedurst getrieben, nach Rastede, um die umliegenden Höfe zu plündern und zu brandschatzen. Als Folge der ständigen Einbeziehung in kriegerische Handlungen und der stetig steigenden Abgabenlast wanderten viele Bauern zu dieser Zeit aus dem Herrschaftsgebiet aus.

Von der Grafschaft bis zur Revolution

Mit der Reformation im Oldenburger Land verlor auch das Kloster seine geistige Grundlage. Die Oldenburger Grafen zahlten die verbliebenen Mönche aus und nahmen das Kloster in Besitz. Der erste gräfliche Bewohner der Anlage, Christoph von Oldenburg, ließ 1565 in Rastede die erste Volksschule der Region errichten. In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts baute Graf Anton Günther die säkularisierte Anlage zu seiner gräflichen Sommerresidenz mit Jagdschloss und Pferdeställen um.

Nach dem Tode Anton Günthers im Jahr 1667 fielen die Grafschaften Oldenburg und Delmenhorst aufgrund verwandtschaftlicher Beziehungen an das dänische Königshaus. Die stiefmütterliche Behandlung des Landes Oldenburg durch Dänemark ließ letztlich auch das Schloss verfallen und sorgte für wirtschaftliche Stagnation in Rastede.

Nach einem viertägigen Zwischenspiel 1773, in dem Rastede zum russischen Zarenreich gehörte, erlangte das inzwischen zum Herzogtum erhobene Oldenburg wieder seine Selbständigkeit (siehe: Vertrag von Zarskoje Selo). Im Jahr 1777 erwarb Herzog Peter Friedrich Ludwig das Schloss zurück und ließ es ausbauen, nachdem es unter der dänischen Herrschaft bereits in bürgerlichen Besitz verkauft worden war. Mit der Novemberrevolution 1918 wurde auch in Oldenburg die Monarchie abgeschafft. Großherzog Friedrich August zog sich aus den Regierungsgeschäften zurück und machte seine Sommerresidenz in Rastede zu seinem ständigen Wohnsitz. Rastede blieb bis zu dessen Abschaffung ein Teil des Freistaates Oldenburg. Die Gemeinde Rastede und ihre Bürger sind auch heute noch eng mit dem Hause Oldenburg verbunden.

Aufstieg des Bürgertums

Nach der Annexion 1810 des Herzogtums Oldenburg durch Napoleon gehörte Rastede bis 1814 zum französischen Kaiserreich. Die Mairien Rastede und Wiefelstede bildeten den Kanton Rastede, der sich im Arrondissement Oldenburg und im Département des Bouches du Weser befand. Im Zuge der Neuordnung nach dem Sturz Napoleons setzte man das Amt Rastede aus den Gemeinden Wiefelstede, Rastede, Jade und Schweiburg zusammen. 1840 wurden diese drei Siedlungen zum heutigen Ort zusammengefasst und durch eine breite Allee miteinander verbunden. Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert entstanden viele der sogenannten Oldenburger Hundehütten, ein populärer Haustyp des bürgerlichen Wohnens, die noch heute das Ortsbild zu großen Teilen prägen.

1867 baute die Großherzogliche Oldenburgische Eisenbahn eine Bahnstrecke von Bremen über Oldenburg und Rastede ins preußische Wilhelmshaven, was zu einen wirtschaftlichen Aufschwung führte. Zur Jahrhundertwende fertigte der Rasteder Bahnhof über 100.000 Reisende im Jahr ab.1868 wurden die beiden nördlichen Gemeinden Jade und Schweiburg dem Amt Varel und die beiden Ammerländer Gemeinden Rastede und Wiefelstede dem Amt Oldenburg zugeordnet.

Die oldenburgische Verwaltungsreform des Jahres 1933 führte zur Erweiterung der Gemeinde Rastede um die Ortsteile Wahnbek und Ipwege und zu einer Angliederung an das Amt Ammerland, den späteren Landkreis Ammerland. Durch den Verlust seiner Eigenständigkeit wurde Rastede in seiner Bedeutung zurückgesetzt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg

Rastede wurde 1946 ein Teil des neuen gegründeten Bundeslandes Niedersachsen.Trotz der militärisch bedeutenden Eisenbahnlinie und des zum Rüstungsbetrieb ausgebauten Brötje-Werks wurde Rastede mit nur 3 % verhältnismäßig wenig zerstört.Insgesamt fielen 652 Soldaten aus der Gemeinde, 282 Soldaten wurden vermisst. Zu einem deutlichen Bevölkerungswachstum kam es durch den Zuzug von Flüchtlingen und Vertriebenen aus den Ostgebieten sowie von Personen, die durch die Bombardierungen der Städte ihre Wohnung verloren hatten. Innerhalb kurzer Zeit wuchs die Einwohnerzahl von 8.800 auf 15.000 an, und es entstanden am Ortsrand neue Siedlungen mit Reihenhäusern und Wohnblöcken.

1949 wurde im Schlosspark ein Turnierplatz für den Pferdesport errichtet. Dort fand 1950 als erste Veranstaltung zum ersten Mal das 2. Oldenburger Landesturnier statt. 1959 wurde anlässlich der 900-Jahr-Feier das neue Rathaus eingeweiht.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1910 6.463
1939 8.793
1950 14.435
1961 14.235
1970 16.559
1998 19.929
1999 20.029
2000 20.008
Jahr Einwohner
2001 19.876
2002 20.035
2003 20.039
2004 20.145
2005 20.161
2006 20.522
2007 20.613
2008 20.698
Jahr Einwohner
2009 20.667
2010 20.769
2011 20.953
2012 21.059
2013 21.121
2014 21.447
2015 21.796
2016 22.207
Jahr Einwohner
2017 22.401
2018 22.531
2019 22.708

Religionen

Die Einwohner der Gemeinde Rastede gehören mit rund 60 % mehrheitlich der evangelisch-lutherischen Konfession an. Weiterhin gibt es eine katholische Kirche und eine neuapostolische Gemeinde.

Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Rastede ist mit dem Gebiet der politischen Gemeinde Rastede identisch. Sie ist in der Gemeinde an drei Standorten vertreten. Die am 11. September 1059 gestiftete St.-Ulrichs-Kirche befindet sich im Stadtzentrum und ist die älteste Kirche von Rastede. Sie ist eine Saalkirche mit Krypta und hat eine Länge von 26,5 Meter und eine Breite von 9,5 Metern. Der freistehende Glockenturm der Kirche befindet sich an der südwestlichen Seite der Kirche. Der Gottesdienst an der St.-Ulrichs-Kirche wird seit 1524 in lutherischer Tradition durchgeführt. Erster evangelischer Prediger der Gemeinde war Oltmann Kröger. Die Kirchengemeinde ist in die vier Pfarrbezirke Mitte, Ost, Süd und Nordwest unterteilt. Direkt neben der St.-Ulrichs-Kirche befinden sich das Gemeindebüro und das Gemeindehaus am Denkmalsplatz. Weitere Kirchen sind die St.-Johannes-Kirche von 1956 im Ortsteil Hahn-Lehmden sowie die Willehad-Kirche von 1958 im Ortsteil Wahnbek.

Die katholische Kirche St. Marien im Stadtzentrum von Rastede wurde 1950 gebaut, als die Zahl der Katholiken in die Gemeinde Rastede nach dem Zweiten Weltkrieg durch den Zuzug von Heimatvertriebenen aus Schlesien zunahm. Ab 1946 war daher ein katholischer Seelsorger in Rastede tätig. Ab 1948 gehörte der Seelsorgebezirk Rastede zur Mutterkirche St. Peter in Oldenburg und war ab 1987 eine eigenständige Pfarrei. Seit dem 21. Februar 2008 gehört die Kirche St. Marien zur neuen Pfarrei St. Vinzenz Pallotti, in der die bisherigen selbstständigen Kirchengemeinden von Bad Zwischenahn (St. Marien), Edewecht (St. Vinzenz) und Rastede (St. Marien) zusammengefasst wurden.

Die am 16. Dezember 1992 eingeweihte Kirche der neuapostolischen Kirchengemeinde Rastede befindet sich an der Goethestraße im Rasteder Ortsteil Kleinenfelde. Die Kirchengemeinde wurde am 8. Mai 1932 gegründet und hat heute rund 120 Mitglieder.

Politik

Gemeinderat

Der Rat der Gemeinde Rastede hat 34 Mitglieder, die durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt sind. Die laufende Amtszeit begann am 1. November 2021 und endet am 31. Oktober 2026. Stimmberechtigt im Gemeinderat ist außerdem der hauptamtliche Bürgermeister.

Die letzte Kommunalwahl am 12. September 2021 ergab das vorläufige Ergebnis:

Partei 2021 2016
% Stimmen Sitze % Stimmen Sitze
Christlich Demokratische Union Deutschlands 35,0 11.659 12 39,6 12.272 13
Sozialdemokratische Partei Deutschlands 31,5 10.510 11 31,6 9.800 11
Bündnis 90/Die Grünen 15,8 5.263 5 13,5 4.199 5
Freie Demokratische Partei 7,1 2.378 3 3,3 983 1
UWG 6,6 2.182 2 5,8 1.813 2
Die Linke 3,1 1.022 1 3,2 980 1
Freie Fraktion Rastede 1,0 324 0 2,0 626 1
Wahlbeteiligung 62,71 % 59,79 %
11.403 von 18.381 10.688 von 17.875

Bürgermeister

In der Bürgermeisterstichwahl am 16. Juni 2019 konnte sich Lars Krause (SPD) mit 59,43 % der Stimmen gegenüber seinem Kontrahenten Alexander von Essen (CDU) mit 40,57 % durchsetzen. Lars Krause übernahm am 1. November 2019 das Amt des Bürgermeisters der Gemeinde Rastede. Zuvor war Dieter von Essen (CDU) zwischen November 2011 und Oktober 2019 Bürgermeister. Auf der konstituierenden Ratssitzung am 7. November 2016 wurden Torsten Wilters (CDU) und Gerd Langhorst (GRÜNE) zu stellvertretenden Bürgermeistern gewählt. Anfang April 2019 ist Torsten Wilters von allen Ämtern zurückgetreten. Seit dem 25. Juni 2019 ist Kai Küpperbusch (CDU) neben Gerd Langhorst stellvertretender Bürgermeister.

Städtepartnerschaft

Seit dem 7. Mai 2022 unterhält Rastede mit der Stadt , Polen eine Städtepartnerschaft. Der Ratsbeschluss erfolgte bereits am 20. April 2020.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Der Landkreis Ammerland hat in der Gemeinde Rastede 23 Objekte (überwiegend Bäume) als Naturdenkmale ausgewiesen.

Sehenswürdigkeiten und Bauwerke

Regelmäßige Veranstaltungen

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Schienenverbindungen

Der Bahnhof Rastede liegt an der Strecke Wilhelmshaven–Oldenburg. Die Linie RE 18 fährt über die Kursbuchstrecke 392 von Wilhelmshaven über Sande, Oldenburg und Cloppenburg nach Osnabrück. Alle vier Stunden ist die Linie RE 19 über Delmenhorst nach Bremen im Fahrplanangebot. Sonst ist in Richtung Bremen/Hannover ein Umstieg in Oldenburg notwendig. RE 18 und RE 19 werden von der NordWestBahn betrieben.

Straßenverbindungen

Die Bundesautobahn A 29 führt in Nord-Süd-Richtung durch die Gemeinde. Rastede sowie die Orte Hahn-Lehmden und Wapeldorf im Norden besitzen einen eigenen Autobahnzubringer. Durch eine Zufahrt zum Autobahnkreuz Oldenburg-Nord (das auf Rasteder Gebiet liegt) haben die Orte Loy und Wahnbek ebenfalls eine Anbindung an das Autobahnnetz. Vom oben besagten Autobahnkreuz zweigt auch die A 293 ab, welche noch ein kleines Stück auf Rasteder Boden und dann auf Oldenburger Territorium bis zum Dreieck Oldenburg-West verläuft.

Die geplante A 20 soll in ihrer südlichsten Trassenvariante nördlich des Ortskerns verlaufen.

Durch den Ort Rastede verläuft die Kreisstraße K 131.

Busverbindungen

Linie Linienführung
323 Wahnbek – Etzhorn – Ohmstede – Oldenburg Hbf/ZOB/Lappan – Osternburg – Kreyenbrück – Krusenbusch
340 Jaderberg – Rastede – Wahnbek – Oldenburg
341 Bekhausen – Hahn-Lehmden – Rastede
342 Barghorn – Loy – Wahnbek – Neusüdende – Leuchtenburg – Rastede
343 Nethen – Hahn-Lehmden – Rastede
344 Delfshausen – Hahn-Lehmden – Rastede
348 Oldenburg – Rastede – Zetel
370 Rastede – Leuchtenburg – Wiefelstede – Bad Zwischenahn
440 Oldenburg – Loy – Großenmeer – Brake – Nordenham bzw. Bremerhaven (Weser Sprinter)
Nachteule (N31) Oldenburg – Wahnbek – Rastede – Hahn-Lehmden – Wiefelstede – Tange

Gesundheits- und Pflegewesen

In Rastede gibt es unterschiedliche Einrichtungen der stationären Altenpflege.

Ansässige Unternehmen

Unternehmen, die überregional bekannt sind und in Rastede ihren Sitz haben:

Daneben sind über 1600 weitere Gewerbebetriebe in Rastede angemeldet.

Wichtige Behörden

Einige hundert Meter nördlich des Autobahnkreuzes Oldenburg-Nord, direkt an der nördlichen Richtungsfahrbahn der A 29 im Ortsteil Neusüdende II, befindet sich ein Standort der Landespolizei. Hier sind sowohl ein Kommissariat der Autobahnpolizei, als auch ein Teilstandort der niedersächsischen Polizeihubschrauberstaffel stationiert.

Freizeit

Bildung

Rastede hat sechs Grundschulen in den Ortsteilen Rastede, Hahn-Lehmden, Kleibrok, Leuchtenburg, Loy und Wahnbek, eine Förderschule und eine kooperative Gesamtschule (KGS Rastede) mit den Schulzweigen Hauptschule, Realschule, Gymnasium und gymnasialer Oberstufe.Rastede ist Standort der Niedersächsische Akademie für Brand- und Katastrophenschutz – Standort Loy.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Bedeutende Einwohner der Gemeinde

Sonstiges

1907 wurde der Fischdampfer Rastede der J. Wieting-Reederei in Bremerhaven nach Rastede benannt. Im Ersten Weltkrieg diente das Schiff als Vorpostenboot in der Kaiserlichen Marine.

Ein Streit um die Übernahme der kommunalen Müllabfuhr Rastedes durch den Landkreis führte am 23. November 1988 zum "Rastede-Urteil", in dem das Bundesverfassungsgericht grundsätzliche Feststellungen zu Umfang und Grenzen der in Abs. 2 des Grundgesetzes garantierten Kommunalen Selbstverwaltung traf.

2008 fand sich die Gemeinde ungewollt in deutschen und internationalen Medien wieder, als der arbeitslose und drogenabhängige Nikolai H. am Ostersonntag einen fast 6 kg schweren Holzklotz von einer zu Rastede gehörenden Autobahnbrücke auf die A 29 warf und dabei die Beifahrerin eines zu diesem Zeitpunkt die Brücke unterfahrenden PKWs tötete.

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Rastede

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