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Samtgemeinde Barnstorf
Am Markt 4
49406 Barnstorf

http://www.barnstorf.de

Barnstorf

160pxAbb. 1 Wappen von Barnstorf
Basisdaten
BundeslandNiedersachsen
Höhe29 m
PLZ49406, 49457
Vorwahl05442
Websitewww.barnstorf.de
BürgermeisterFredy Albrecht (SPD)
Barnstorf (Plattdeutsch: Baarnstrup) ist ein Flecken und der Verwaltungssitz in der gleichnamigen Samtgemeinde im Landkreis Diepholz in Niedersachsen.

Geographie

Geographische Lage

Barnstorf liegt zwischen dem Naturpark Dümmer und dem Naturpark Wildeshauser Geest, ungefähr mittig zu Bremen und Osnabrück. Westlich der Ortschaft befindet sich das Große Moor. Durch den Ort fließt die Hunte.

Fleckengliederung

Zum Flecken Barnstorf gehören die Ortsteile Aldorf, Dreeke/Mäkel und Rechtern.

Klima

Es herrscht ein gemäßigtes Seeklima, beeinflusst durch feuchte Nordwestwinde von der Nordsee. Im langjährigen Mittel erreicht die Lufttemperatur in Barnstorf 8,5–9,0 °C und es fallen ca. 700 mm Niederschlag. Zwischen Mai und August kann mit durchschnittlich 20–25 Sommertagen (klimatologische Bezeichnung für Tage, an denen die Maximaltemperatur 25 °C übersteigt) gerechnet werden.

Geschichte

Archäologische Funde belegen, dass die Gegend um Barnstorf herum seit der Jungsteinzeit besiedelt ist. Das Ganggrab von Düste wurde hierhin versetzt. Nachdem ab 780 n. Chr. von Karl dem Großen neun Missionssprengel zur Christianisierung der unterworfenen Sachsen errichtet worden waren, wurden von der Missionszelle Visbek aus durch Abt Gerbert Castus die ersten Kirchengemeinden in der Umgebung gegründet. Zu diesen zählte im Lerigau die Pfarrkirche Barnstorf.

Urkundlich erwähnt wird Barnstorf erstmals 890. Wegen der Grenznachbarschaft der Bistümer Osnabrück und Münster wurde der Ort mehrfach Schauplatz der Befehdungen. Barnstorf war ab dem 15. Jahrhundert Teil der Grafschaft Diepholz, kam aber später an die Herzöge von Braunschweig. Barnstorf erhielt um 1550 herum die Fleckensrechte von den Grafen von Diepholz. Nach dem Aussterben der gräflichen Diepholzer Linie 1585 wurden die Fleckensrechte 1592 durch Herzog Ernst von Braunschweig-Lüneburg bestätigt.

Nach der französischen Besetzung kam die Ortschaft und die umliegenden Weiler an das Königreich Hannover. Die Ortschaft wurde 1872 an die Bahnlinie Bremen–Osnabrück angeschlossen. 1952 fanden erste Erdöl- und Erdgasbohrungen durch die Wintershall AG statt. 1964 stationierte die Bundeswehr hier das Flugabwehrraketenbataillon 25, das 2005 wieder abgezogen wurde. Seit 1974 ist Barnstorf der Sitz der Samtgemeinde Barnstorf.

Ortsname

Ein schwer datierbares Schriftzeugnis aus dem 9. oder 10. Jh. lautet Bernatheshusen und dürfte das erste sein. 980 ist Bernesthorpe verschriftlicht. Es liegt der germanische Personenname Bernant zugrunde.

Eingemeindungen

Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Aldorf, Dreeke und Rechtern eingegliedert.

Politik

Gemeinderat

Der Rat des Fleckens Barnstorf besteht aus 19 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für die Mitgliedsgemeinde einer Samtgemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 6.000 und 7.000 Einwohnern. Die neunzehn Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2021und endet am 31. Oktober 2026.Die letzten Gemeinderatswahlen ergaben folgende Sitzverteilungen:

Partei 2021 2016
CDU 5 5
SPD 6 5
WGB 2 3
Bündnis 90/Die Grünen 4 3
FDP 2 3
Einzelbewerberin Fuhs - 0

Bürgermeister

Der Rat wählte das Ratsmitglied Fredy Albrecht (SPD) zum ehrenamtlichen Bürgermeisterin für die aktuelle Wahlperiode.

;bisherige Amtsinhaber:

Wappen

Kultur, Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Tourismus2007 wurde ein von der Samtgemeinde Barnstorf in Auftrag gegebenes Gutachten veröffentlicht, das sich mit dem Wassertourismus auf der Hunte zwischen dem Dümmer und der Stadt Wildeshausen befasst. An den Wehren wurden daraufhin Kanueinsetzstellen geschaffen.

Barnstorf ist Station des überregionalen Brückenradwegs (Osnabrück <-> Bremen). Zudem ist Barnstorf Ausgangspunkt des Radrundwegs Erdölroute, der über 32 Kilometer durch die Samtgemeinde Barnstorf führt und an mehreren Station unterschiedliche Facetten der Öl- und Gasförderung vorstellt. Für den Radtourismus ist außerdem in jeder Mitgliedsgemeinde einer Teilstück der Puzzle-Tour ausgewiesen, die auch miteinander kombiniert werden können.

Zwischen dem Barnstorfer Umwelt-Erlebnis-Zentrum (BUEZ) und dem Naturschutz- und Informationszentrum (NIZ) in Goldenstedt verkehrt in der warmen Jahreszeit regelmäßig die Bimmelbahn Jan Spieker.

Ansässige Unternehmen

Verkehr

Straßen

Bahn

Der Bahnhof Barnstorf (Han) liegt an der Bahnstrecke Wanne-Eickel–Hamburg, die am 15. Mai 1873 eröffnet wurde. Das Empfangsgebäude, das bis heute besteht, wurde 1872 eingeweiht. Die Umgestaltung von Bahnhof und Platz gilt als beispielhaft für die Aufwertung kleinerer Bahnstationen durch kommunales oder privates Engagement. 2011 verfügte er über weniger als tausend Ein- und Ausstiege pro Tag. Heute verkehrt hier der Regional-Express RE 9 (Osnabrück–Bremen–Bremerhaven). Der Zusatz (Han) im Stationsnamen, bezieht sich auf die Zugehörigkeit des Ortes zum Königreich Hannover, welches von 1814 bis 1866 bestand.

Bus

Barnstorf wird montags bis freitags auch außerhalb der Schulzeiten von der Buslinie 125 von bzw. nach Diepholz und Twistringen durch DH-Bus bedient.

Bildung

Soziales

Sport

In Barnstorf gibt zahlreiche Sportvereine:

Söhne und Töchter der Gemeinde

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Barnstorf

Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Informationen zum Lizenzstatus eingebundener Mediendateien (etwa Bilder oder Videos) können im Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen.

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