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http://www.toeging.de/

Wappen
Basisdaten
ArtStadt
BundeslandBayern
RegierungsbezirkOberbayern
LandkreisAltötting
Höhe398
PLZ84513
Vorwahl08631
Gemeindeschlüssel09171132
Gliederung9 Gemeindeteile
Websitewww.toeging.de
BürgermeisterMarco Harrer
AmtErster Bürgermeister
ParteiSPD

Töging am Inn (amtlich Töging a.Inn, bairisch Deging) ist eine Stadt im oberbayerischen Landkreis Altötting und ein Teil des Bayerischen Chemiedreiecks.

Geographie

Die Gemeinde liegt in der Region Südostoberbayern.

Gemeindegliederung

Die Stadtgemeinde Töging am Inn hat neun Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):

Es gibt nur die Gemarkung Töging am Inn.

Nachbargemeinden

An die Stadt grenzen im Norden die Gemeinden Erharting (Landkreis Mühldorf am Inn) und Pleiskirchen (Landkreis Altötting), im Westen die Stadt Mühldorf am Inn (Landkreis Mühldorf am Inn), im Süden die Gemeinden Polling (bei Mühldorf am Inn) (Landkreis Mühldorf am Inn) und Teising sowie die Stadt Altötting (beide im Landkreis Altötting), im Osten die Gemeinde Winhöring (Landkreis Altötting).

Geschichte

Im Jahre 1959 konnten Teile eines römischen Straßenkörpers freigelegt werden sowie ein kleiner Viereckbau, der mit einer römischen Brückenstation in Verbindung gebracht wird.

Das teilweise mit Töging in Verbindung gebrachte römische Turum lag wahrscheinlich nicht hier, sondern bei Dorfen.

Der Ort ist erstmals um das Jahr 1050 als „Teginingun“, vermutlich abgeleitet vom Personennamen „Tegino“ oder „Tagino“ (Salzburger Urkundenbuch I,242), bekannt, um 1300 wird in einem Güterverzeichnis ein „ampt ze Tegning“ erwähnt.

Als landesherrliche Hofmark gehörte Töging zum Rentamt Burghausen und zum Landgericht Neuötting des Kurfürstentums Bayern. Mit dem zweiten Gemeindeedikt von 1818 entstand die heutige Gemeinde.

1917 begann die Industrialisierung mit der Errichtung des Kraftwerks Töging und der Aluminiumhütte (Betriebsbeginn jeweils 1924) durch die „Innwerk“ Bayerische Aluminium-AG.

Am 23. September 1972 erfolgte die Erhebung zur Stadt.

Als kleinstädtischer Industriestandort spielten insbesondere in den 1970er Jahren kommunistische Organisationen wie die K-Gruppe Kommunistische Partei Deutschlands/Marxisten-Leninisten, kurz KPD/ML, eine gewisse Rolle.

Die Aluminiumhütte stellte 1993/1996 ihren Betrieb schrittweise ein.

Einwohnerentwicklung

Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Stadt von 8464 auf 9291 um 827 Einwohner bzw. um 9,8 %.

Jahr Einwohner
1970 8514
1987 8499
1991 8768
1995 9245
2000 9599
2005 9382
2010 9047
2015 9196
2023 9560
2025 9574

Am 31. Dezember 2007 betrug das Durchschnittsalter der Bevölkerung 43,9 Jahre.

Politik

Stadtrat

Der Stadtrat setzt sich seit der Kommunalwahl am 8. März 2026 folgendermaßen zusammen:

Partei/Liste 2026 2020 2014
% Sitze % Sitze % Sitze
CSU 38,2 8 54,4 11 52,4 11
SPD 29,2 6 26,9 5 36,1 7
Freie Wähler Töging 26,9 5 18,8 4 11,5 2
Grüne 5,6 1 - - - -
Gesamt 100 20 100 20 100 20
Wahlbeteiligung 56,5 % 53,0 % 56,4 %

Bürgermeister ab 1900

Seit 2026 amtiert Marco Harrer (SPD) als Bürgermeister; dieser wurde 2026 in der Stichwahl mit 56,0 % der Stimmen in das Amt gewählt.

(Quellen unter anderem aus)

Wappen

Städtepaten- und Partnerschaften

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Brauchtum

Museum

Geotope

Biotope

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft

Am 30. Juni 2019 gab es in der Stadt 2698 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. Von der Wohnbevölkerung standen 3980 Personen in einer versicherungspflichtigen Tätigkeit, so dass die Zahl der Auspendler um 1282 höher war als die der Einpendler. 155 Einwohner waren arbeitslos. Von den 14 landwirtschaftlichen Betrieben wurden im Jahr 2016 insgesamt 457 Hektar bewirtschaftet.

Ansässige Unternehmen

(Auswahl)

Verkehr

1882 richteten die Bayerischen Staatseisenbahnen in Töging einen Haltepunkt an der seit 1871 bestehenden Bahnstrecke München–Simbach ein. Ab 1922/23 zweigte im Bahnhof Töging eine Werksbahn zur Aluminiumhütte der Innwerk AG ab. Der Bahnhof wird im Stundentakt durch Regionalbahnen der Südostbayernbahn zwischen Mühldorf und Simbach bedient

Die Anschlussstelle 21 der Bundesautobahn 94 liegt weniger als zwei Kilometer von der Stadtmitte entfernt.

Behörden

Bildung

Bürgerinitiativen

Freizeit- und Sportanlagen

Städtisch

In Vereins- oder Privatbesitz

Persönlichkeiten

Mit Töging verbunden

In Töging geboren

Ehrenbürger der Stadt

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Töging_am_Inn.

Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Informationen zum Lizenzstatus eingebundener Mediendateien (etwa Bilder oder Videos) können im Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen.

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