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http://www.peitz.de/

Amt Peitz

Das Amt Peitz, , ist ein 1992 gebildetes Amt im Landkreis Spree-Neiße des Landes Brandenburg, in dem sich zwölf Gemeinden in den damaligen Kreisen Cottbus-Land, Forst und Guben zu einem Verwaltungsverbund zusammengeschlossen hatten. Sitz der Amtsverwaltung ist die Stadt Peitz. 2003 wurden die Gemeinden des Amtes Jänschwalde zur Gemeinde Jänschwalde zusammengeschlossen und das Amt Jänschwalde aufgelöst. Die Gemeinde Jänschwalde wurde dem Amt Peitz zugeordnet.

Geographische Lage

Das Amt liegt nördlich der Stadt Cottbus in der Niederlausitz im Landkreis Spree-Neiße. Es grenzt im Norden an das Amt Lieberose/Oberspreewald und die amtsfreie Gemeinde Schenkendöbern, im Osten an Polen, im Süden an die Stadt Forst, das Amt Döbern-Land und die Stadt Cottbus, im Westen an das Amt Burg (Spreewald).

Gemeinden und Ortsteile

Das Amt Peitz verwaltet acht Gemeinden. Alle Gemeinden sind zweisprachig (deutsch, niedersorbisch) und führen ihre offiziellen Ortsnamen in beiden Sprachen.

Geschichte

Am 23. April 1992 unterzeichneten die Bürgermeister von zwölf Gemeinden eine „Öffentlich-rechtliche Vereinbarung über die Bildung des Amtes Peitz“. Am 3. Juli 1992 erteilte der Minister des Innern seine Zustimmung zur Bildung des Amtes, für dessen Zustandekommen der 16. Juli 1992 festgelegt wurde. Sitz der Amtsverwaltung ist die Stadt Peitz. Folgende zwölf Gemeinden aus den damaligen Kreisen Cottbus-Land, Forst und Guben waren darin zusammengefasst (in der Reihenfolge der Nennung im Amtsblatt):

  1. Bärenbrück,
  2. Drachhausen,
  3. Drehnow,
  4. Maust,
  5. Neuendorf,
  6. Preilack,
  7. Turnow,
  8. Grötsch,
  9. Heinersbrück,
  10. Schönhöhe,
  11. Tauer
  12. Stadt Peitz.

Zum 6. Dezember 1993 wurde die Gemeinde Schönhöhe in Tauer eingegliedert.

Zum 31. Dezember 2000 schlossen sich die Gemeinden Bärenbrück, Maust und Neuendorf zur neuen Gemeinde Teichland zusammen.

Die Gemeinden Preilack und Turnow fusionierten am 31. Dezember 2001 zur neuen Gemeinde Turnow-Preilack.

Zum 26. Oktober 2003 wurde schließlich die Gemeinde Grötsch per Gesetz in die Gemeinde Heinersbrück eingegliedert. Zum selben Zeitpunkt wurde aus den Gemeinden Grießen, Drewitz und Jänschwalde des Amtes Jänschwalde die neue Gemeinde Jänschwalde gebildet, die dem Amt Peitz zugeordnet wurde. Das Amt Jänschwalde wurde aufgelöst.

Die Gemeinde Grötsch legte beim Verfassungsgericht des Landes Brandenburg Klage gegen ihre Eingliederung in die Gemeinde Heinersbrück und gegen die Vergrößerung des Amtes durch den Zusammenschluss mit dem bisherigen Amt Jänschwalde ein, die 2006 „teils verworfen, im Übrigen zurückgewiesen“ wurde. Auch die Verfassungsbeschwerden der drei Gemeinden Jänschwalde, Drewitz und Grießen des Amtes Jänschwalde gegen ihre per Gesetz angeordnete Fusion zur neuen Gemeinde Jänschwalde, die Auflösung des Amtes Jänschwalde und die Zuordnung der neuen Gemeinde Jänschwalde zum Amt Peitz wurden 2006 teils verworfen, im Übrigen zurückgewiesen.

Im November 1995 wurde der Amtssitz in die Rehn-Fabrik verlegt, die zum Verwaltungssitz ausgebaut wurde.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1992 9.635
1995 11.434
2000 11.145
2005 12.577
2010 11.527
2015 10.961
Jahr Einwohner
2020 10.678
2021 10.631
2022 10.672

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember, ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik

Amtsdirektoren

Hölzner wurde am 24. Oktober 2007 vom Amtsausschuss zur Amtsdirektorin gewählt und am 13. Juli 2015 für weitere acht Jahre im Amt bestätigt. Nach dem Ende der zweiten Amtszeit ging Hölzner mit Ablauf des 1. November 2023 in den Ruhestand. Bis zur Neubesetzung der Stelle wird das Amt kommissarisch von der Kämmerin des Amtes, Kerstin Lichtblau, ausgeführt.

Wappen

Blasonierung: „Von Grün und Blau durch eine silbern bordierte und gezinnte schwarze Bogenbrücke, belegt mit drei goldenen Dornenfäden, geteilt; oben wachsend eine goldene Linde mit elf Blättern, unten ein goldener Karpfen.“ Das Wappen wurde von dem Heraldiker Uwe Reipert gestaltet.

Weblinks

Hinweis

Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Amt Peitz

Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Informationen zum Lizenzstatus eingebundener Mediendateien (etwa Bilder oder Videos) können im Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen.

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