| Art | Stadt |
|---|---|
| Bundesland | Bayern |
| Regierungsbezirk | Unterfranken |
| Landkreis | Rhön-Grabfeld |
| Höhe | 242 |
| PLZ | 97616 |
| Vorwahl | 09771 |
| Gemeindeschlüssel | 09673114 |
| Gliederung | 11 Gemeindeteile |
| Adresse | Rathausgasse 2, 97616 Bad Neustadt a.d.Saale |
| Website | bad-neustadt.de |
| Bürgermeister | Michael Werner |
| Amt | Erster Bürgermeister |
| Partei | FWG |
Bad Neustadt an der Saale (amtlich: Bad Neustadt a.d.Saale; grabfeldisch: Neuschd) ist die Kreisstadt des unterfränkischen Landkreises Rhön-Grabfeld und liegt 32 km nördlich von Schweinfurt. Die Kurstadt liegt am Rande des Naturparks Bayerische Rhön am Zusammenfluss von Brend und Fränkischer Saale.
Der Untergrund der Neustädter Gegend wird von den Gesteinen des Oberen Buntsandsteins und des Unteren und Mittleren Muschelkalks gebildet. Unter einer rund 700 Meter starken Buntsandsteinschicht sind in die aus dem Erdaltertum stammende, rund 250 Meter starke Zechsteinschicht über dem kristallinen Grundgestein Salzlager in einer Mächtigkeit bis zu 125 Metern eingemengt. Deren Auswaschungen sorgten für das Entstehen der Beckenlandschaft am Ostrand der vulkanischen Rhön. Ihr sind auch die Heilquellen zu verdanken, die dort dem Boden entspringen.
Salz, Hohenroth, Heustreu, Rödelmaier, Wollbach, Hollstadt, Unsleben, Schönau an der Brend, Niederlauer, Burglauer, Münnerstadt, Strahlungen
Es gibt elf Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben)::
Außerdem gibt es die Siedlung Gartenstadt und die Einöde Herschfelder Mühle.
Es gibt auf dem Gemeindegebiet die Gemarkungen Bad Neuhaus, Bad Neustadt a.d.Saale, Brendlorenzen, Dürrnhof, Herschfeld, Lebenhan, Löhrieth und Mühlbach. Die Gemarkung Bad Neustadt a.d.Saale hat eine Fläche von 4,305 km². Sie ist in 2915 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 1476,97 m² haben.
Bad Neustadt bildet ein Mittelzentrum innerhalb der Region Main-Rhön, in der Schweinfurt als Oberzentrum ausgewiesen ist.
Klimatisch gehört das Neustädter Becken in den Einflussbereich der mildkontinentalen Zone, denn es liegt im Wind- und Regenschatten der Rhön. Die mittlere Niederschlagsmenge pro Jahr liegt bei 631 Millimeter, die mittlere Jahrestemperatur bei 9,6 °C. Das Klima ist als reizschwach bis schonend bewertet.
Das Gebiet um die heutige Stadt Bad Neustadt a.d. Saale mit der Königspfalz Salz spielte vom mittleren 8. bis frühen 10. Jahrhunderts eine wichtige Rolle im fränkischen Reich. Die mittelalterlichen Könige und Kaiser übten ihre Herrschaft in Form des „Reisekönigtums“ aus, da es keinen Hauptregierungssitz gab. Während ihrer Reisen dienten ihnen Pfalzen als Aufenthaltsorte. Die Lage des Pfalzgebietes Salz war topographisch sehr vorteilhaft: es war verkehrsgünstig angebunden zwischen den fränkischen Zentren im Westen, dem Herzogtum Baiern und der slawisch geprägten östlichen Peripherie und bot zudem strategischen Zugang nach Sachsen und in die nordöstlichen Expansionsgebiete.
Der gesamte unter den Namen „Salz“ subsumierte königliche Besitz des Pfalzgebietes umfasst vermutlich ein Gebiet von mehr als 600 Quadratkilometern. Die von Otto III. im Jahr 1000 verschenkten silvas innumerabiles (ungezählte Wälder) nehmen selbst heute noch viel Raum ein und unterstreichen die große Bedeutung des Forstes im Frühmittelalter. Das Gebiet wird im Nordwesten, Westen und Südwesten durch die Grenze des 1059 von König Heinrich IV. an das Kloster Fulda geschenkten Wildbanns recht scharf umrissen. Möglicherweise bildeten hier Streu und Saale die Trennlinie des Pfalzgebietes zu nichtköniglichen Besitz. Dass zumindest einige Bereiche auch östlich der Saale zur Pfalz Salz gehörten, zeigen die Orte Heustreu und Salz, die links des Flusses liegen und sicher Teil der Königspfalz waren.
Das Kerngebiet der Pfalz und die meisten Orte mit zentralörtlichen Funktionen befanden sich nach derzeitigem Erkenntnisstand im Neustädter Becken. Die bislang bekannten archäologischen Fundplätze und die Schriftquellen des 8. – 11. Jahrhunderts zeigen den Pfalzkomplex insgesamt als vielteiliges und hierarchisch gegliedertes Gesamtgefüge. Fassbar sind zwei Siedlungen (villa Salza/Mühlstatt und uilla branda/Brend); mehrere Hofstellen (Altort Salz und villa Houstrowe/Heustreu); eine Kirche (sicher belegt für uilla branda basilicam In honore Sti. Martin/Brend) und vermutlich noch eine weitere, bis jetzt unentdeckte Pfalzkirche; der umfangreiche Königsforst (silvas innumerabilis/Salzforst) und eine Steinbefestigung auf dem Veitsberg (castellum Saltce/Saltz paltium).
Bereits 741/742 wurde der eingemeindete Ort Brendlorenzen erstmals in einer Urkunde des neu gegründeten Bistums Würzburg erwähnt. Die dortige Martinskirche (später nach St. Johannes dem Täufer umbenannt) wurde als eine von 25 Eigenkirchen dem Bistum geschenkt. Das im Jahr 790 von Karl dem Großen erstmals besuchte palatium, das repräsentative Zentrum des gesamten Pfalzgebietes, ist nach momentanem Kenntnisstand auf dem Veitsberg oberhalb der Saale zu suchen. Die vom Poeta Saxo im 9. Jahrhundert gepriesenen mächtigen Mauern (magna moenia) finden sich im Pfalzgebiet alleine auf diesem Bergsporn, von dem aus das gesamte Neustädter Becken zu überblicken ist bzw. der mit seiner Befestigung vom gesamten Neustädter Becken aus zu sehen ist. Die repräsentative kastellförmige Anlage karolingisch-ottonischer Zeitstellung dürfte den Rahmen für einige der schriftlich überlieferten Großereignisse des 9. Jahrhunderts gebildet haben. Karl empfing hier 803 eine Gesandtschaft des byzantinischen Kaisers Nikephoros I. Mindestens zehn Aufenthalte karolingischer Herrscher und mindestens fünf der ersten sächsischen Herrscher in der Pfalz Salz sind sicher belegt.
Im Jahr 948 ist ein letzter Königsaufenthalt von Otto I. überliefert. Ab 974 wird das Pfalzgebiet dann in insgesamt fünf Teilschenkungen vor allem das Bistum Würzburg übertragen. Mit der letzten überlieferten Schenkung Mitte des 11. Jahrhunderts fand die Auflösung der Königspfalz ihren Abschluss. Andere Orte und Regionen hatten die ehemals zentralen Funktionen innerhalb des fränkischen Reiches von Salz übernommen. Mit der 1160 ersterwähnten Salzburg erhielt das Neustädter Becken ein neu geschaffenes Herrschafts- und Verwaltungszentrum des Hochstifts Würzburg, zu dem zahlreiche kleinere Ministerialensitze gehörten, die teilweise durch Turmhügelburgen (Hollstadt, Wollbach) auch archäologisch fassbar sind. Die Salzburg wiederum wird als Verwaltungszentrum im Laufe des 13. Jahrhunderts durch die nova civitas/Neustadt abgelöst.
Wann genau die neue Stadt auf dem Hügel am Zusammenfluss von Brend und Fränkischer Saale gegründet wurde, ist nicht bekannt. Grabungsfunde belegen jedoch, dass im 12./13. Jahrhundert eine hölzerne Stadtbefestigungsanlage die neue Siedlung umgab. Die danach errichtete mittelalterliche Stadtmauer aus Stein ist noch erhalten. Auf 1,5 Kilometer Länge umgibt sie in Herzform die Altstadt von Bad Neustadt. Der Ursprung der Herzform wird in einer romantischen Sage erklärt: Karl der Große soll, als er auf der Anhöhe der Salzburg stand und ins Tal blickte, zu seiner Ehefrau Fastrada gesagt haben: „Als Zeichen unserer Liebe will ich dort unten eine Stadt in Herzform errichten.“ Die Herzform wurde als Symbol allerdings erst ca. 700 Jahre nach Karl dem Großen gebräuchlich. Erstmals erwähnt wurde Neustadt als nova civitas in einer Urkunde des Bischofs von Würzburg aus dem Jahre 1232. In der Wegbeschreibung des Pilgers Abt Albert von Stade ist Neustadt 1236 als einer von 28 deutschen Etappenorten auf seinem Rückweg von Rom aufgeführt.
Ab dem Jahr 1250 ist in Neustadt ein mittelalterliches Leprosorium nachweisbar, das als „Sondersiechenhaus“ bezeichnet wurde; es wurde 1641 zerstört. Der „Siechenweg“, der damals außerhalb der Stadt lag, erinnert noch heute an das Siechenhaus.
Während des Bauernkrieges war die Stadt im Mai 1525 mit dem Bildhäuser Haufen verbündet.
Das Oberamt Neustadt an der Saale des Hochstifts Würzburg wurde 1805 nach der Säkularisation Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen und fiel mit diesem 1814 an das Königreich Bayern. Im Neustädter Zeitungskrieg zeigte die Stadt und die örtliche Zeitung 1869 eine ungewöhnlich solidarische Haltung gegenüber den jüdischen Mitbürgern.
Im Jahr 1933 kam es zur Gleichschaltung des katholisch-konservativen Stadtrates, der während der gesamten Zeit des Dritten Reiches durch den Kreisleiter Andreas Ingebrand dominiert wurde. Er betrieb u. a. die Benennung des neuen Stadtteils Gartenstadt nach seinem Namen.
Die jüdische Bevölkerung wurde ab 1941 deportiert. 1945 kam es zu einem kurzen Gefecht zwischen den anrückenden US-Truppen und wenigen Hitlerjungen, die mehrheitlich ums Leben kamen. Andreas Ingebrand hatte sich vor dem Gefecht zur Flucht entschlossen. Von einem SS-Offizier wurde der Industrielle Jakob Preh erschossen, der die kampflose Übergabe der Stadt angestrebt hatte. Während der Kämpfe wurde einzig das ehemalige Bankhaus Lustig zerstört.
In den 1960er und 1970er Jahren nahm die an der Innerdeutschen Grenze gelegene Stadt wirtschaftlichen Aufschwung.
In der Zeit von 1934 bis 1978 wurden folgende Orte eingemeindet:
Mit der Eingemeindung von Bad Neuhaus wurde 1934 der Name der Stadt in Bad Neustadt geändert.
Bad Neustadt (15.210 Einwohner beim Zensus vom 9. Mai 2011) besteht aus den Stadtteilen
Im Zeitraum 1988 bis 2018 stieg die Einwohnerzahl von 14.414 auf 15.411 um 997 Einwohner bzw. um 6,9 %. 2004 hatte die Stadt 16.170 Einwohner. Quelle: BayLfStat
Gemäß dem Zensus 2011 waren 55,6 % der Einwohner römisch-katholisch, 25,9 % evangelisch und 18,4 % waren konfessionslos, gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder machten keine Angabe.
Der Anteil der evangelischen und katholischen Kirchenmitglieder an der Gesamtbevölkerung ist seitdem gesunken. Von den Einwohnern waren Ende 2024 41,7 % katholisch, 17,8 % evangelisch und 40,5 % anderer Konfessionen oder bekenntnislos.
Der Stadtrat besteht seit der Kommunalwahl am 15. März 2020 aus dem Ersten Bürgermeister und 24 ehrenamtlich gewählten Stadträten. Die Sitzverteilung der Stadträte gibt folgende Aufstellung wieder:
| Partei / Liste | Sitze | G/V |
|---|---|---|
| CSU | 8 | − 2 |
| Freie Wählergemeinschaft | 6 | − 1 |
| SPD | 3 | − 1 |
| Grüne | 4 | + 1 |
| Neuschter Liste | 2 | + 2 |
| FDP | 1 | + 1 |
G/V: Gewinn oder Verlust gegenüber der Wahl 2014
Der Stadtrat hat folgende Ausschüsse gebildet:
Erster Bürgermeister ist seit dem 1. Mai 2020 Michael Werner (Freie Wählergemeinschaft). Dieser wurde bei der Kommunalwahl 2020 mit 50,70 % der abgegebenen Stimmen ins Amt gewählt. Sein Vorgänger Bruno Altrichter, ebenfalls Freie Wählergemeinschaft, war nach 24 Dienstjahren nicht mehr angetreten.
Zweiter Bürgermeister ist Norbert Klein (CSU), Dritter Bürgermeister ist Karl Breitenbücher (Grüne).
Bürgermeister seit 1948
Bad Neustadt unterhält Städtepartnerschaften mit
Am Standort der heutigen Kirche Mariä Himmelfahrt befand sich ein um 1050 und 1352 erweiterter gotischer Vorgängerbau. 1584 bis 1589 wirkte Valentin Leucht (1550–1619), Buchautor, später kaiserlicher Hofpfalzgraf und Bücherkommissar, hier als Pfarrer bzw. Dekan. Die heutige Mariä-Himmelfahrt-Kirche wurde ab 1798 von Hofarchitekt Andreas Gärtner nach Plänen von (Heinrich) Alois Geigel erbaut. Nach mehreren Verzögerungen, u. a. wegen Geldmangels, waren die Bauarbeiten im Jahr 1834 vollendet. Nach dem Innenausbau durch den Weinbrenner-Schüler und Regierungsbaubeamten Johann Philipp Mattlener zwischen 1834 und 1836 wurde die Kirche am 10. August 1836 von den Bischöfen von Fulda und Würzburg geweiht.
Auf dem jüdischen Friedhof in der Westlichen Außenstadt haben die ortsansässigen jüdischen Familien ihre Verstorbenen begraben, bis 1942 auch die letzten jüdischen Bewohner zur Vernichtung in der Shoa deportiert worden sind. Eine Gedenktafel am Eingang erinnert an dieses Geschehen.
: Die Salzburg thront auf einer bewaldeten Höhe. Sie gehört zu den größten Ganerbenburgen Deutschlands. Sie wurde oft umgebaut (verschiedene Elemente der Romanik, Gotik und Renaissance zeugen davon), jedoch nie zerstört und ist noch in ihrer ganzen Gestalt erhalten. Allerdings sind die meisten der Ganerbensitze heute Ruinen.
Der populärste Sport in Bad Neustadt ist der Fußball mit ehemals zwei Vereinen (Sportfreunde und VfL). Am 1. Juli 2008 fusionierten der VfL 1860 Bad Neustadt und die Sportfreunde Bad Neustadt zum VfL 1860 Sportfreunde Bad Neustadt. Darüber hinaus haben auch die meisten der Ortsteile eigene Fußballvereine (TSV Brendlorenzen, SV Herschfeld, DJK Mühlbach, DJK Lebenhan, DJK Löhrieth).
Der Radsport hat in Bad Neustadt mit dem Beginn des 21. Jahrhunderts zunehmend an Bedeutung gewonnen. Einen Höhepunkt bildete die Deutschland-Tour 2001, bei der eine Etappe nach Bad Neustadt führte. Auch 2006 führte eine Etappe durch Bad Neustadt. Auch die Bayern-Rundfahrt macht in Bad Neustadt Halt. Im Jahr 2008 fand das Einzelzeitfahren statt. Ein jährliches Großereignis ist auch der Rhöner Kuppenritt, ein überregional bekanntes Volksradfahren mit verschiedenen Strecken zwischen 30 und 220 Kilometern. Unweit des Stadtgebietes befindet sich in Maria Bildhausen ein Golfplatz.
Bad Neustadt war zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 Gastgeber der Nationalmannschaft aus Anguilla. Die Mannschaft, die sich nicht für die Endrunde qualifiziert hatte, wurde als Zeichen der Gastfreundschaft innerhalb der FIFA-Familie eingeladen, da sie nach der offiziellen FIFA-Weltrangliste zum Zeitpunkt der Weltmeisterschaft die schlechteste Mannschaft war.
Seit Jahrzehnten ist auch der Flugsport in Bad Neustadt vertreten. Auf dem Grasberg bei Mühlbach/Salz ist der Aeroclub Bad Neustadt beheimatet. 1950 wurde der Verein am Fliegerstammtisch gegründet. Der jährliche Höhepunkt ist das Flugplatzfest an Pfingsten, eine Gemeinschaftsveranstaltung mit der Musikkapelle Mühlbach.
Bad Neustadt besitzt auch eine große Therme. Das Triamare ist eine Therme, ein Sport- und Freizeitbad mit einer großen Saunalandschaft.
Die Rhön-Klinikum AG ist durch verschiedene, bereits vor Übernahme durch die Aktiengesellschaft bestehende Spezialkliniken bundesweit bekannt. Im frühen 20. Jahrhundert siedelten sich verschiedene Unternehmen an, wobei die Firma Siemens zu den bekanntesten gehört. Bad Neustadt hatte Ende der 1990er Jahre mit das höchste Einkommensteueraufkommen unter den deutschen Städten.
Bad Neustadt verfügt über einen Bahnhof an der Bahnstrecke Schweinfurt–Meiningen. Anschluss an den Straßenfernverkehr hat Bad Neustadt seit Dezember 2005 durch die Bundesautobahn 71, die von Sangerhausen über Erfurt nach Schweinfurt verläuft.
Ansässige Unternehmen sind:
Die Stadt ist über die Bundesautobahn 71 Erfurt–Schweinfurt (Anschlussstellen Bad Neustadt oder Münnerstadt) zu erreichen.
Bad Neustadt liegt an der B 279 und an der ehemaligen B19 (jetzt Staatsstraße 2292).
Der Bahnhof Bad Neustadt (Saale) liegt an der Bahnstrecke Schweinfurt–Meiningen (siehe auch Mainfranken-Thüringen-Express und Unterfranken-Shuttle). Bis 1989 existierten außerdem eine Stichstrecke nach Bischofsheim, bis 1994 eine nach Bad Königshofen i. Grabfeld.
Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen im Stadtgebiet die NESSI-Buslinien (NESSI 1–4), außerhalb davon mehrere Buslinien im Auftrag der Verkehrsgemeinschaft Rhön-Grabfeld (VRG) der Omnibusverkehr Franken GmbH (OVF). Die Anbindung des Umlandes wird durch den On-Demand-Fahrdienst „Callheinz“ erweitert.
Durch Bad Neustadt führt der Fränkische Marienweg.
Der Sonderlandeplatz Flugplatz Bad Neustadt/Saale-Grasberg hat eine 620 Meter lange Asphaltpiste. Diese dient in erster Linie zum Starten und Landen der Motor- und Segelflugzeuge des ansässigen Vereins Aeroclub Bad Neustadt sowie von Freiballons, Flugzeugen bis 2000 kg MTOW und Hubschraubern bis 5700 kg.
Die beiden meist genutzten ansässigen Medien sind die beiden Tageszeitungen Rhön- und Saalepost sowie die Main-Post. Während die Main-Post allerdings einen nur knapp bemessenen Lokalteil Bad Neustadt und Umgebung widmet, ist die Rhön- und Saalepost auf die Lokalnachrichten für Bad Neustadt spezialisiert und dementsprechend umfangreicher in der Berichterstattung, besitzt aber keinen eigen produzierten überregionalen Teil, dieser wird vom Volksblatt aus Würzburg zugeliefert.
Der Sender Radio Primaton wird vom Fernmeldeturm auf dem Heidelberg bei Frickenhausen über die UKW-Frequenz 101,5 MHz mit 1 kW abgestrahlt.
Sport- und Freizeitbad Triamare, Dreifachturnhalle Bürgermeister-Goebels-Halle, Stadtbücherei, Stadtarchiv, Kulturwerkstatt, Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Amtsgericht mit Zweigstelle in Mellrichstadt
Bad Neustadt ist Standort für insgesamt neun verschiedene Schulen:
Im Zuge der Entwicklung der Modellstadt für Elektromobilität wurde Anfang 2012 das Technologietransferzentrum Elektromobilität, kurz TTZ-EMO, in den Räumen der Jakob-Preh-Berufsschule eingerichtet. Das Zentrum ist eine periphere Teilinstitution der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt, Von 1971 bis 2022 kurz FHWS heute THWS. Studenten können am TTZ-EMO ihre Bachelor- oder Masterarbeiten anfertigen sowie Praxissemester belegen.
Dieser Artikel wurde aus der deutschsprachigen Wikipedia entnommen. Den Originalartikel finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Neustadt_an_der_Saale.
Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; Informationen zum Lizenzstatus eingebundener Mediendateien (etwa Bilder oder Videos) können im Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen.
Wikipedia® ist eine eingetragene Marke der Wikimedia Foundation Inc.